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Spendenbericht

Bericht der Deutsch-Japanischen Kulturgesellschaft Aachen e.V. bezüglich unserer Hilfsaktion für Japan

Der Spendenaufruf der Deutsch-Japanischen Kulturgesellschaft Aachen nach den schrecklichen Ereignissen in Japan ab dem 11. März hat ein breites Echo gefunden. Bis heute sind an Spendengeldern knapp 30.000 Euro eingegangen. Dieses Geld kam - ohne jeden Abzug für Verwaltungskosten o.ä. - den unmittelbar Betroffenen in der Katastrophenregion, die Hilfe brauchen, zu.

Die größte Spendenempfängerin ist mit fast 22.000 Euro die AAR, Association for Aid and Relief, eine der wenigen nichtstaatlichen Katastrophenhilfsorganisationen. AAR richtete sofort nach der Katastrophe in den Präfekturen Miyagi und Iwate Nothilfezentren und Notunterkünfte ein; mit vielen Freiwilligen mobilisiert sie nach wie vor die psychosoziale Betreuung der überlebenden.

Eine Summe von 5.000 Euro ist an die Japanisch-Deutschen Gesellschaft in Sendai, dem Zentrum der Katastrophe, überwiesen worden. Die dortige "Bruder"-Gesellschaft kehrte das Spendengeld unmittelbar vor Ort an "Mori-Umi" als Soforthilfe aus.

Des Weiteren erhielt die Stiftung Ashinaga-Ikueikai eine Summe von 3.000 Euro. Diese Geld wurde sogar persönlich von Frau Ayako Gräfe ( japanische Ikebana-Meisterin in Deutschland lebend) nach Japan gebracht. Diese seit Jahrzehnten bestehende Organisation kümmert u.a. sich um die Kinder, die infolge der Katastrophe ihre Eltern verloren haben und jetzt Waisen sind.

Wir haben aus Japan inzwischen per Post viele Informationen, Dankesbriefe, Bilder und Bescheinigungen erhalten, die die Verwendung der Spenden genauestens dokumentieren. Einen kleinen Teil dieser Dokumente können Sie bald auch auf unserer Seite als PDF-Formular abrufen. Bei Interesse stehen wir Ihnen aber auch für weitere Informationen gerne zur Verfügung.

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